ArcaNuova · Veränderung · Selbstprüfung · Humor

Wenn es dir gefällt, verändere dich

Die Welt zu verändern klingt großartig. Schwieriger wird es, sobald dafür zuerst etwas im eigenen Kopf bewegt werden soll.

Wenn es dir gefällt, verändere dich, bevor du die Welt reparierst

Alle wollen die Welt verändern. Nur keiner will dabei den bequemsten Stuhl im eigenen Kopf verrücken. Gandhi sagte, man müsse selbst die Veränderung sein, die man in der Welt sehen will. Klingt gut. Aber in der Praxis heißt das: den inneren Schweinehund zum Yoga zwingen, die eigene Dummheit freundlich anlächeln und aufhören, alles außerhalb der eigenen Haut für schuld zu erklären. Die Welt ist nämlich nur der Spiegel – und wenn’s da draußen hässlich aussieht, liegt’s meist an den Fingerabdrücken auf der eigenen Brille. Wer die Welt verbessern will, ohne sich selbst zu verändern, ist wie jemand, der im Regen tanzt und sich über die Nässe beschwert. Gandhi hatte recht, aber er kannte noch keine sozialen Netzwerke – sonst hätte er wohl hinzugefügt: „Und lösche ab und zu dein Ego-Cache, sonst läufst du mit alter Software durchs Leben.“

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